presse
dogs and stones
aber, da
gab es ja noch chorsätze von francis poulenc und dieter dolezel, dessen
"one stone" und "river", zwei aufregende stücke, das eine
polyrhythmisch gesprochen, das andere voll herrlicher dissonanzen,
uraufgeführt wurden.
hier passte einfach alles, war kraftvoll, farbig, ausgewogen, war
seelenmusik. was zuvor statisch war, war nun größe und bewegung.
schade aber war, daß dolezel nur zwei so kurze stücke schrieb. mit
solchem potenzial hätte der komponist ruhig gewagter und
ausschweifender umgehen dürfen.
stefan apfelbeck, passauer neue presse vom 14.06.2005 zum konzert der king's singers in aldersbach
fanfare 2003
dieter
dolezel mischte mit hilfe des blechbläserensembles des rsk die
festgesellschaft so auf, daß selbst oberbürgermeister christian ude der
entscheidung der jury huldigen musste.
etho, süddeutsche zeitung, 2003 zur 100-jahrfeier des deutschen museums
blacheriana III
dolezel
hat mit "blacheriana III" einen satz für saxophonquartett geschrieben,
der die spieler durch ein heikles gewirr sich untereinander
verschiebender metren schickt.
heraus kam ein scharfkantiges stück, mit groovendem puls und subtilen
halteregionen. gewissermaßen ein artifizieller minimalismus.
reinhard schulz, süddeutsche zeitung vom 16.12.2002
denn schon nach wenigen takten wird klar:
hier verschaffen sich ungemein spannende töne gehör, die sowohl mit der
abstraktion der neuen musik, als auch mit der tradition
klassisch-romantischer vorbilder brechen.
fränkischer tag vom 18.07.2003
bugs
bemerkenswert
an dieser komposition ist, daß der computer den klang verändert,
gleichsam herausschält und einen ton produziert, der sich wie die
sirene eines schiffes durch das ganze stück zieht. der ton hörte selbst
dann nicht auf, als die musik fast unhörbar geworden war. selten hörte
man den kontrabass (pedro gedalha) so feinfühlig. solche musik hat man
auf der ellerhöhe noch nicht erlebt.
frankfurter neue presse vom 15.03.2008 zum konzert des ensemble modern in bad homburg
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